GESCHICHTE & INFO
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WARUM HEIßT FRAU MÖLLER FRAU MÖLLER?
Ursprünglich war in der Langen Reihe 96 ein Teppichladen. 1983 baute der damalige Wirt den Laden um. Ein Tag vor der Eröffnung der neuen Kneipe war alles fertig, einzig ein Name fehlte. So wurde die Belegschaft zusammengetrommelt um abzustimmen wie die Kneipe heissen soll.

Das Ergebnis war einstimmig.

Er wurde nach der Hündin des Besitzers genannt:

"Frau Möller".
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ERFOLGREICH GEGEN DEN TREND PAUL LEE AKA FRAU MÖLLER
An den Tresenecken blättert der schwarze Lack, und an der vergilbten Decke klebt der Rauch
unzähliger Zigaretten. Bei jedem Schritt knarzen die alten Dielen, und auf den massiven Holztischen haben mehrere Zechergenerationen ihre Spuren hinterlassen. „Frau Möller“ widerspricht auf den
ersten Blick allen Regeln der modernen Managementlehre. Trotzdem ist der Laden im Hamburger Stadtteil St. Georg jeden Abend rappelvoll.

Während andere Gastronomen ständig den neuesten Trends hinterher jagen, heißt das oberste Gebot bei „Frau Möller“: Bloß keine Experimente. „Für unsere Stammgäste sind wir so etwas wie ihr Wohnzimmer“, beschreibt Inhaber Paul Lee sein Erfolgsrezept. Gastronomisch konzentriert sich das handgestrickte Konzept auf eine große Auswahl gezapfter Biere zu günstigen Preisen in Verbindung
mit einer einfachen deutschen Küche. Bekannt ist „Frau Möller“ besonders für seine irischen Fassbiere, wie Guinness und Kilkenny.

Autor: Mathias Thurm